Pfarrkirche St. Martin

Baugeschichte der Pfarrkirche St. Martin

Die Pfarrkirche St.Martin wurde Mitte des 15.Jahrhunderts im spätgotischen Stiel erbaut. Die Ausmaße entsprachen dem heutigen Langhaus bis zum alten Chorbogen. Die Kirche verfügte über fünf Altäre, ein Sakramentshaus und eine angebaute, bereits 1451 erwähnte Margarethenkapelle. Eralten hat sich aus dieser Zeit nur der Turm mit gotischem Sternrippengewölbe im Erdgeschoss.

 

                              

 

1611 zerstörte ein Brand die Kirche, deren Wiederaufbau 1612 erfolgte, wobei wegen zu geringer Standfestigkeit der Umfassungsmauern die Kirche mit einer hölzernen Flachdecke versehen wurde.

Der Westturm wurde 1689 ab dem Glockengeschoss barock gestaltet, erhielt aber erst 1760/65 seine mehrfach gekuppelte Haube. Wagings barocker Baupfarrer Dr. Guidobald Rudolph Kiene ließ 1698/99 das Langhaus durch Einziehung breiter Wandpfeiler verstärken und einwölben.

1722/23 erfolgte ein völliger Neubau des Chores durch den Salzburger Maurermeister Tobias Kendler. 1895/96 wurden durch den Münchener Architekten Josef Elsner der Chorraum um ein Joch nach Osten verlängert und an Stelle der Ehemaligen Kapellenbauten Seitenschiffe geschaffen, die nun durch breite Bogenöffnungen mit dem Hauptschiff verbunden wurden. Die letzte Innenrenovierung war 2003.

                  

 

 

                              

 

 

                              

 

 

 

 

Quelle Kirchenführer Waging am See

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