Volkstrauertag feierlich begangen

    

Bürgermeister Herbert Häusl forderte zum Volkstrauertag alle am Kriegerdenkmal vor der Waginger Martinskirche Versammelten auf, sich Gedanken über die Geschichte zu machen. Er erinnerte an die Zeit vor 1945, wo in 79 Jahren vier Kriege stattfanden, somit hat in dieser Zeit jede Generation Krieg erlebt. Er meinte, wir könnten uns glücklich schätzen, dass wir aktuell in unserer Heimat in einer guten Zeit, seit 1945 in Frieden leben. Darum sollten alle an die schweren Zeiten denken, die während und nach der Kriege das Land aufs Tiefste erschütterten.

 

 

       

 

 

Häusl appellierte an alle, als Bürgerinnen und Bürger eines freien und demokratischen Landes, besonders auch als Christen, die große Aufgabe, den Frieden in unserem Land zu erhalten und alles zu unternehmen den Frieden auf der ganzen Welt zu erreichen.

Mit der Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal gedachte er an die gefallenen und vermissten Soldaten, sowie aller Opfer in der Zivilbevölkerung und aktuell allen Opfern des Terrorismus.

 

    

 

 

 

Ebenso legten Richard Emmermacher vom Vdk- Ortsverband und Hans Kreuzeder von der Krieger und Soldatenkameradschaft Waging einen Kranz am Denkmal ab.

Mit dem Satz:„So nah kann ein Krieg sein.“ machte Richard Emmermacher in seiner vorangegangenen Ansprache, an die Kriege, die zur Zeit in Afghanistan, Ukraine, Syrien und weiteren Staaten herrschen aufmerksam.

Er erinnerte zum Volkstrauertag, den es schon länger gibt als die Bundesrepublik Deutschland, an die vielen Opfer, der vergangenen Kriege und derer die in jüngster Zeit stattfinden.

Dieser Gedenktag und das Zusammentreffen am Kriegerdenkmal, sagte er, sei besonders wichtig gegen das Vergessen das sich schleichend ausbreitet, durch das Fehlen der Kriegsgeneration, die uns von Not und Elend durch die Weltkriege erzählen könne.

Emmermacher ermahnte, den Volkstrauertag zum Anlass zu nehmen, der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken, nicht zu vergessen wie wichtig es ist Verantwortung zu tragen, dass alte Fehler nicht noch einmal gemacht werden.

 

    

 

 

 

Pfarrer Andreas Ager der im Anschluss an die Feierliche Hl. Messe das Kriegerdenkmal segnete, sprach von zwei Seiten der Menschen. Zum Einen seien sie durch das wunderbare Schaffen von Kunst, Kultur und beeindruckenden Bauwerken herausragend talentiert. Zum Anderen seien sie für Opfer von kriegerischem Treiben und Terror, aktuell auf der ganzen Welt, verantwortlich.

Er gedachte der vielen Gefallenen und getöteten Zivilisten in den Kriegen und betete um künftigen Frieden und Verständnis unter der Menschheit.  

 

    

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